Malte Knaack

Malte Knaack zeichnet schon so lange er sich erinnern kann und wollte als Schüler Comiczeichner werden. Nach dem Studium an der HAW Hamburg mit dem Schwerpunkt Magazingestaltung und Illustration arbeitete er ein paar Jahre bei der Financial Times Deutschland und den Gruner & Jahr Wirtschaftsmedien. Nach und nach ist er dort zum Inhouse-Illustrator geworden, doch der tägliche Produktionsplan ließ ihm wenig Zeit für Experimente und Weiterentwicklung. Darum entschloss sich Malte 2010, als Freelancer weiter zu machen.

An der Illustration fasziniert ihn die Möglichkeit, in Bildern etwas erzählen zu können, wofür es sonst viele Worte und Umschreibungen braucht. Oft sind es alltägliche Dinge, denen er begegnet, die ihn inspirieren: Gespräche und Beobachtungen oder Bücher, Magazine und Zeitungsartikel – der alltägliche Wahnsinn eben! Malte liebt kräftige Farben und Bilder, die den Mut haben, Dinge wegzulassen. „Wenn man es richtig anstellt, schließt der Betrachter die Lücke im Kopf von selbst.“

Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung, Aquarell, Digitale Kolorierung und Vektorzeichnung sind seine Techniken. Bei Kundenprojekten spielt die Technik allerdings eher die zweite Geige. Er versucht die Technik zu nutzen, die der Idee am besten dient. Das kann dann entweder analog, digital oder eine Mischung aus beidem sein. Malte möchte seinen Stil ungern in eine bestimmte Kategorie einordnen. Er ist oft erzählerisch, mit einem Augenzwinkern oder einer unterschwelligen Ironie versehen – zumindest dann, wenn man ihn lässt!

Durch seine Zeit bei der Financial Times Deutschland und seine vielen Kontakte im Wirtschaftsjournalismus sieht Malte seinen Schwerpunkt in diesem Bereich. Er liebt aber auch jeden Ausflug in andere Themengebiete. Inhaltlich mag er eine spielerische Herangehensweise: Dinge bewusst offen zu lassen, um dem Betrachter Raum für die eigenen Gedanken zu geben. Das ist im Bereich Wirtschaftsjournalismus nicht immer leicht, weil es hier oft darum geht, ein kompliziertes Thema einfach darzustellen.

Eines der spannenden Projekte in der jüngeren Vergangenheit ist ein Wimmelbild für die Stadt Lübeck. So lernte Malte die Stadt noch einmal ganz neu kennen und entdeckte Ecken und Eigenheiten, von denen er vorher keine Ahnung hatte.

Besonders gerne erinnert sich Malte an sein erstes komplett selbst gestaltetes Buch: Ein Hamburg-Reiseführer, der bei Marco Polo erschienen ist. Die Idee dabei war, den Leser anzuregen, sich mithilfe des Buches kreativ mit der Stadt auseinander zu setzen. „Es war wunderbar, zu sehen, was die Leser hinterher mit und aus dem Buch gemacht haben!“

In Zukunft will Malte mehr Geschichten mit Bildern erzählen, in Form von Comics, kleinen Animationen oder visuellen Essays und die kreativen Möglichkeiten in diesem Bereich ausloten.

Außerdem hat er seit Jahren schon ein illustriertes Kartenspiel in der Schublade, das er gerne vollenden und auf den Markt bringen möchte.


Malte Knaack zeichnet schon so lange er sich erinnern kann und wollte als Schüler Comiczeichner werden. Nach dem Studium an der HAW Hamburg mit dem Schwerpunkt Magazingestaltung und Illustration arbeitete er ein paar Jahre bei der Financial Times Deutschland und den Gruner & Jahr Wirtschaftsmedien. Nach und nach ist er...

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