Talia Melda Temucin

Melda Temucin hat Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Malerei an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main studiert. Nach ihrem Abschluss hat sie eine berufliche Reise ans Theater gemacht und lebt inzwischen in Berlin. Stift und Papier sind ihre ständigen Begleiter, sie arbeitet bevorzugt in kleinen Formaten und erfindet gern Figuren in skurrilen Situationen.

An der Illustration fasziniert sie, wie schnell sie eine Idee umsetzen oder verwerfen kann und wie flexibel dieses Medium ist. Melda liebt die verblichenen Farben alter Comichefte und besonders die dramatische Darstellung von Bewegung darin: Die Energie der abstrakten Strichführung, die losen Bewegungslinien und fliegenden Teilchen. Irritation inspiriert sie sehr.

Bei Melda beginnt alles mit einem Brainstorming und Recherchearbeit. Nach dem Denkprozess folgt die Bleistiftskizze. Anschließend wandert diese grobe Skizze in Illustrator, dort entwickelt sie diese meist digital am Tablet weiter und experimentiert mit der Komposition. Manchmal entstehen Pappmachéobjekte aus Teilen ihrer Zeichnungen, wie beispielsweise ein Gebiss, eine Fliege oder ein abstraktes Element: „Ich mag es, wie später Zeichnung und Objekt in ihrer Haptik korrespondieren!“

Arbeitsutensilien, die sie immer zur Hand hat sind Bleistift, Fineliner und ihr Skizzenblock, nichtsdestotrotz arbeitet Melda vorrangig digital. Ihr ausgeprägtes Interesse gilt sonderbaren Charakteren und Situationen, die sie beobachtet, aber auch Geschichten aus ihrer Kindheit, die sich mit Sprichwörtern, Floskeln und Aberglaube beschäftigen. Sie kreiert eine interessante Situation und fügt bizarre oder humorvolle Momente hinzu: So badet dann eine Person in einer Baggerschaufel, während sich die anderen aus einem Wasserfass eine Dusche basteln, ein Lama wird in einem Fahrradanhänger über das Tempelhofer Feld geschoben oder es werden Strähnchenhauben durch Küchensiebe ersetzt.

Melda beschreibt ihren Stil als eine Mischung aus Malerei und Comic. Sie ist mit ihren Illustrationen zufrieden, wenn sie komplex und skurril sind oder sie einfach nur zum Schmunzeln bringen. In Zukunft möchte sie ihre Zeichnungen auch animieren und so eine weitere Ebene zu ihren Werken hinzufügen.

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An der Illustration fasziniert sie, wie schnell sie eine Idee umsetzen oder verwerfen kann und wie flexibel dieses Medium ist. Melda liebt die verblichenen Farben alter Comichefte und besonders die dramatische Darstellung von Bewegung darin: Die Energie der abstrakten Strichführung, die losen Bewegungslinien und fliegenden Teilchen. Irritation inspiriert sie sehr.

Bei Melda beginnt alles mit einem Brainstorming und Recherchearbeit. Nach dem Denkprozess folgt die Bleistiftskizze. Anschließend wandert diese grobe Skizze in Illustrator, dort entwickelt sie diese meist digital am Tablet weiter und experimentiert mit der Komposition. Manchmal entstehen Pappmachéobjekte aus Teilen ihrer Zeichnungen, wie beispielsweise ein Gebiss, eine Fliege oder ein abstraktes Element: „Ich mag es, wie später Zeichnung und Objekt in ihrer Haptik korrespondieren!“

Arbeitsutensilien, die sie immer zur Hand hat sind Bleistift, Fineliner und ihr Skizzenblock, nichtsdestotrotz arbeitet Melda vorrangig digital. Ihr ausgeprägtes Interesse gilt sonderbaren Charakteren und Situationen, die sie beobachtet, aber auch Geschichten aus ihrer Kindheit, die sich mit Sprichwörtern, Floskeln und Aberglaube beschäftigen. Sie kreiert eine interessante Situation und fügt bizarre oder humorvolle Momente hinzu: So badet dann eine Person in einer Baggerschaufel, während sich die anderen aus einem Wasserfass eine Dusche basteln, ein Lama wird in einem Fahrradanhänger über das Tempelhofer Feld geschoben oder es werden Strähnchenhauben durch Küchensiebe ersetzt.

Melda beschreibt ihren Stil als eine Mischung aus Malerei und Comic. Sie ist mit ihren Illustrationen zufrieden, wenn sie komplex und skurril sind oder sie einfach nur zum Schmunzeln bringen. In Zukunft möchte sie ihre Zeichnungen auch animieren und so eine weitere Ebene zu ihren Werken hinzufügen.

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