Fritzi Stuke

Nach ihrem Diplom in Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Münster arbeitete Fritzi Stuke als Art-Direktorin in verschiedenen Hamburger Agenturen. Seit 2015 ist sie freie Illustratorin und Art-Direktorin. Vor allem Vektor-basierte Illustrationen zeichnen ihre Arbeit aus; aber die Diplom-Designerin nimmt auch immer mal gerne den Pinsel und Fineliner zur Hand. Ihren Stil bezeichnen Kollegen gerne als „feinherb“ – verspielt ohne süßlich zu wirken.

Dass Fritzi Stuke meist ihre Ideen ohne Umwege am Rechner mit Wacom-Tablet und Illustrator umsetzt, hat wohl mit ihrem Werdegang zu tun. Die Gestalterin, die eigentlich Johanna Friederike Geeske Stuke heißt, wurde nach ihrem Studium durchs „Geld verdienen“ in der Werbung jahrelang – wie sie schmunzelnd sagt – »vom Profi-Illustratoren-Geschäft abgehalten«. Inzwischen ist für sie allerdings klar, dass ihre Zukunft in der Vektorillustration liegt: »Das ist eindeutig mein Stil. Außerdem kann ich superschnell auf neue Motivwünsche oder Feintunings reagieren. Als Grafikdesignerin denke ich halt immer automatisch daran, was jemand mit meiner Illustration anfangen will, sehe gleich seine Anforderungen und den Kontext vor mir.« Um noch ein besseres Gefühl für Bildausschnitte zu bekommen, baut sie sich sogar manchmal selbst Layouts und spiegelt das Bild ein, ein Überbleibsel aus ihrer Arbeit als Grafikerin.

Außergewöhnlich: Fritzi Stuke arbeitet ohne Vorskizzen und beginnt ihre Illustrationen direkt. „Mein Skizzenbuch ist mein Kopf.“ Außerdem pflegt sie einen unverwechselbaren Look mit zarten Linien, die »mal eine gewisse Strenge ausstrahlen, mal als Krickellinien das Bild auflockern oder – nicht als exakte Outlines gesetzt – eine gewisse Dreidimensionalität und Dynamik in die Illustrationen bringen.«

Eines ihrer letzten großen Projekte waren verschiedene Szenen eines futuristischen VW-Autos für den Wolfsburger Konzern, brillante Illustrationen, mit der Fritzi Stuke ihren ganz eigenen Teil an den Visionen von Volkswagen beisteuerte.

Andere Arbeiten sind von Bildern inspiriert, die sie mit Acryl auf der Rückseite großer Stücke von Pappkartons malt. »Meine Art von Recycling und ein schöner Weg, die Geschichte eines eigentlich ausgedienten Kartons weiterzuerzählen.« Die Umsetzung findet dann aber immer komplett am Computer statt. Vektoren sind nun mal Fritzi Stukes Leidenschaft. In ihren „living vectors“ erweckt sie das Hier und Jetzt digital zum Leben. „Durch verschiedene Ebenen und bewusst eingesetzte Ungenauigkeiten kommen Spannung und Bewegung in die Bilder.“

Stillstand ist für Fritzi Stuke keine Option und so beschäftigt sich die Illustratorin zur Zeit mit Animationstechniken, „denn Bewegbild ist nicht nur ein Trend, es ist die Zukunft“.

Nach ihrem Diplom in Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Münster arbeitete Fritzi Stuke als Art-Direktorin in verschiedenen Hamburger Agenturen. Seit 2015 ist sie freie Illustratorin und Art-Direktorin. Vor allem Vektor-basierte Illustrationen zeichnen ihre Arbeit aus; aber die Diplom-Designerin nimmt auch immer mal gerne den Pinsel und Fineliner zur Hand. Ihren Stil...

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