Anne Mair

Die gebürtige Regensburgerin Anne Mair machte zunächst eine Ausbildung als Maskenbildnerin. Danach studierte sie in Hamburg an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Illustration und Kommunikationsdesign. In der Hansestadt fühlt sie sich noch heute sehr wohl und arbeitet dort sei 2007 als freie Illustratorin.

Das Besondere im Alltäglichen finden, das macht die Arbeitsweise der Künstlerin aus: „Plötzlich erkennt man in einer alltäglichen Szene ganz neue Bilder und Ideen. Man muss seinen Gedanken nur freien Lauf lassen.“ Dann entstehen in der Verbindung von analogen und digitalen Techniken ihre unverkennbaren Arbeiten als Papercut oder Collagen.

Anne Mair kommt ohne Skizzen aus. Sie zeichnet zunächst die verschiedenen Elemente ihrer Illustration separat. Mit dem Bleistift werden Strukturen und Flächen geschaffen, die sie dann mit Tusche oder Acryl koloriert. Jede neue Komponente wird eingescannt und archiviert. So ist im Laufe der Jahre ein „Art-Fundus“ entstanden. Am Ende wird alles am Computer zu neuen Collagen oder Papercut-Arbeiten zusammengefügt. „Wichtig ist mir dabei, dass es analog aussieht, deshalb verwende ich auch dafür extra eingescannte, nicht ganz perfekte Papiere, um die typische Haptik einer solchen Collage herzustellen.“ So schafft es die Illustratorin, dass ihre außergewöhnlichen Arbeiten handgemacht wirken, obwohl sie digital entstanden sind.

Besonders gern arbeitet die Künstlerin in Kollaborationen. Dabei ist ihr der Austausch in solchen kreativen Arbeitskreisen besonders wichtig.

Anne Mair fühlt sich durch ihren Beruf auf besonders positive Weise gefordert. So war für sie der neue Internetauftritt von "Zestonics", einer Firma, die hochwertige Nahrungsergänzungsmittel auf natürlicher Basis herstellt, eine spannende Aufgabe. Zum einen musste sie sich mit einem Thema auseinandersetzen, dass sie bis dahin wenig tangierte. Zum anderen konnte sie zum erste Mal mit einer befreundeten Illustratorin zusammenarbeiten. Gemeinsam kreierten sie großartige Healthcare-Illustrationen. „Es war aufregend, Ideen gemeinsam zu entwickeln und unsere beiden Techniken zusammenzubringen, was wirklich hervorragend funktioniert hat.“

Auf ihr freies Buchprojekt "Das Schwimmteam", nach einer Kurzgeschichte von Miranda July, ist Anne Mair besonders stolz - und dies nicht nur, weil sie mit ihren zauberhaften Illustrationen für den "Young Illustrators Award" nominiert wurde. „Bei diesem Projekt habe ich mich intensiv mit der Künstlerin und Schriftstellerin beschäftigt und konnte so meine eigene Geschichte neben ihrer entwickeln. Das war wirklich ein außergewöhnliches Erlebnis.“

Auf der Suche nach ganz anderen Facetten der Illustration würde sich Anne Mair als nächstes gerne einmal Verpackungsillustrationen von Lebensmitteln widmen, am liebsten für Tee. Das rein Praktische der Verpackung zu etwas Schönem, Inspirierenden zu wandeln, das wäre eine neue Herausforderung.

Die gebürtige Regensburgerin Anne Mair machte zunächst eine Ausbildung als Maskenbildnerin. Danach studierte sie in Hamburg an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Illustration und Kommunikationsdesign. In der Hansestadt fühlt sie sich noch heute sehr wohl und arbeitet dort sei 2007 als freie Illustratorin.

Das Besondere im Alltäglichen finden, das macht...

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